Wie man sehen kann, ist da noch viel drin, sowohl in der Höhe als auch in die Weite…
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Das gute an der Positiven Verstärkung ist, dass sie nachhaltig wirkt – zumindest für ein paar schöne Fotos!




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Es läßt sich nicht bestreiten – Cavaletti- und Stangenarbeit ist nicht gerade meine erste Passion, aber wir sind mal wieder auf den Geschmack gekommen, nicht zuletzt Dank Meike, deren abwechslungsreiche Aufgaben mit Schritt- und Trabstangen auch meiner Daisy sehr zu gefallen scheinen.
Ein großes Pferd mit schwungvollen Bewegungen über kleine Abstände und in ungewohnt enge Wendungen zu steuern ist erst einmal eine Umstellung.
Dabei zu entdecken, dass man vieles dem Pferd überlassen muss und es selbst die richtigen Tritte finden lassen kann, ist spannend und lehrreich zugleich. Dennoch muss man schwunghafte Bewegungen mit den richtigen Hilfen frühzeitig “einfangen” und lenken, denn so sehr man ein Pferd auch durch ungeschickte Einwirkung stören kann, so wenig hilfreich ist es für das Pferd, im falschen Moment einzuwirken und z.B. eine Wendung zu spät einzuleiten, das Pferd unter- oder übertourig werden zu lassen oder vor oder hinter der Bewegung zu sitzen.
Das erfordert schon einige Konzentration, vor allem wenn man diese Arbeit eher selten macht, was mir auf den Fotos auch anzumerken ist…
Auf jeden Fall lohnt es sich, schon allein der Abwechslung wegen, auch mit einem Dressurpferd an diese Arbeit heranzugehen. Unsere Pferde haben zwar auf Grund der artgerechten Haltungsform mit Sicherheit keine Langeweile, dennoch hatte ich ganz stark den Eindruck, dass Daisy diese Abwechslung mit großer Freude begrüßte… Wir bleiben dran!
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Es ist zwar schon etwas grün auf den Koppeln, aber so richtig ist es noch nicht losgegangen mit dem Graswachstum, kein Wunder, bei dem langen Winter und schleppendem Frühling in unserer Lage…
Die Pferde sind aber nichtsdestotrotz putzmunter, d.h. sie lassen sich munter putzen, jedenfalls was meine beiden Schimmel angeht. Fell muss runter, und zwar auf allen Wegen, sei’s per Kuhstriegel oder dann eben im Selbstversuch auf den diversen schlammigen Untergründen.
Auf jeden Fall haben alle die kalte Jahreszeit gut überstanden, und das sieht man auch auf den Bildern, die neben der 4-jährigen Destinta aus Portugal meinen jetzt 21-jährigen Liberty zeigen, der irgendwie aus Wien zu stammen scheint, oder vielleicht Piber…?
Bei kühlem Wetter geht’s dann richtig los: da ist schon etwas Obacht angesagt, denn Liberty ist bekannt für seine Hakensprünge – in seiner Vergangenheit als Vielseitigkeitspferd durchaus nützlich. Aber wir sind ja ein eingespieltes Team, und ich freue mich immer wieder über seine Spritzigkeit, seine Arbeitsmotivation und seine Ausstrahlung! Destinta wird sich ihren Teil schon abgucken!




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Dieses Thema scheint immer wieder viele reitbegeisterte Menschen zur Verzweiflung zu bringen – Sattel rutscht!!!Nach vorne auf den Widerrist, nach rechts oder links, immer nur nach rechts, nach hinten… Vieles wird ausprobiert, im Extremfall muss sogar ein neuer Sattel her.
Ich hatte vor einigen Wochen oder vielleicht auch schon länger damit zu kämpfen und habe, nicht zuletzt durch die gute Beratung meines Sattlers Herrn Laufer eine Lösung gefunden bzw. das Problem abgestellt – juhuh!

Wie man auf den beiden Bildern sehen kann, rutschte der Sattel während des Reitens nach vorne auf den Widerrist (erstes Bild vor und zweites Bild nach dem Reiten).
Wie ich von Herrn Laufer erfuhr, liegt das in erster Linie an der Gurtlage des Pferdes. Ein eher rumpfiges Pferd hat von Haus aus die Tendenz, den Gurt nach vorne in Richtung der Ellbogen rutschen zu lassen. Was war zu tun? Die Polsterung des Sattels wurde an den Pauschen und hinten an der beiden Auflageflächen links und rechts minimal aufgestockt – aber wirklich nur um eine Idee, wobei der Schwerpunkt auf die vermehrte Führung hinten gelegt wurde. Dadurch wurde der Sattel zwar eigentlich zu hoch (war beim ersten Reiten auch deutlich fühlbar), was sich aber schon nach mehrfacher Benutzung fast nicht mehr erfühlen ließ – ich denke, Sattel und Anatomie des Pferdes und Reiters gleichen sich dann schon wieder aneinander an. Ich liebe es, ein dünnes Lammfell unter der Schabracke zu haben, weil ich finde, dass es wie ein Schwamm wirkt. Auch das erhöht natürlich die Fliehkräfte – also gegebenenfalls müßte man jegliche Unterlage entfernen. Nach dieser Polsterkorrektur war also schon einiges verbessert, aber der eigentliche Clou war die Abschaffung meines Billig-Gurtes mit elastischen Strupfen. Ich verwende nun einen hochwertigen Leder-Kurzgurt, der absolut verantwortlich war, dass der Sattel nun wirklich wieder gut liegt und nicht während des Reitens verrrutscht. Elastische Strupfen sind zwar angenehm für den Reiter nachzugurten, haben aber hinsichtlich der dauerhaften Zugverbindung nur Nachteile. Auch für das Pferd ist ein sachgemäß nachgegurteter Ledergurt letztendlich angenehmer, da sich das Leder ohne Dauerspannung an den Rumpf anschmiegt. Ein super Gefühl jetzt, mit langen Bügeln wie auch mit etwas kürzeren für Stangenarbeit, auf einem wirklich festen Sattel zu sitzen!

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Dass Destinta ein besonderes Pferdchen ist, war irgendwie schon von Anfang an klar. Und dass sie uns viel Freude machen würde, auch. Ein Abenteuer. Ein Start ins Ungewisse. Und dennoch: jegliche Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern gingen weit darüber hinaus. Die Erfahrung, dass ein Pferd von Anfang an rittig sein kann.
Dass ein Pferd unglaublich lernbereit, ja lernbegierig ist. Und auch in der Lage ist, Erlerntes schnell umzusetzen – so sehr, dass man ständig das Gefühl hat, sie würde in ihren Bart brummeln: “Also, jetzt lass mal diesen Kinderkram, das kann ich doch schon längst…”.
Ich kannte Destinta nur vom 2-maligen Besuch auf ihrem Aufzuchtweideland in Portugal, wo sie mit vielen anderen Kolleginnen ihre ersten drei Lebensjahre verbracht hatte. Sie war, wie die meisten anderen Jungstuten dort, weder halfterführig noch sonst wie an den Menschen gewöhnt – echt artgerecht gehalten eben. Die Gewöhnungsphase hier bei uns war, denke ich, eine sehr wichtige und schöne Zeit für uns beide – und ging wie selbstverständlich über in das Anreiten und die Grundausbildung. Jetzt, mit vier Jahren, können wir schon auf ein abwechslungsreiches Programm zurückgreifen: in der dressurmäßigen Grundausbildung geht es ans Stellen und Biegen, an leichte Tempoveränderungen, Übergänge Trab/Galopp, Trab/Schritt und Galopp/Trab, Festigung der Dehnungshaltung und beginnende Rahmenerweiterung.
Wir machen 1x/Woche Stangenarbeit mit kleinen Sprüngen – eine große Freude und Herausforderung für Destinta: selbst ein Angaloppieren aus dem Schritt und ein Sprung wie quasi aus dem Stechen über ein Kreuzchen ist kein Problem für sie.
Und wir haben wunderbare Hufschuhe und können bei Lust und Laune kleine Ausritte auch schon allein unternehmen – ein absolut sicheres Geländepferd, dass einem das Gefühl vermittelt, in einem Märchenland zu wandeln, wo andere Pferde Räuberhöhlen vermuten.
Selbst Eisplatten im Wald werden mit einer stoischen Seelenruhe überquert, dass man sich über seinen eigenen Mut schon wundern muss…
Und noch ein Extra: mit Hilfe meines Mannes haben wir schon mal ein leichtes Touchieren angetestet, um Destinta’s Reaktionsfreudigkeit an der Hinterhand zu erproben: das wird sie schnell annehmen, ist unser Gefühl.
Ich denke, dass ein junges, feines Lusitano-Pferd, wenn es in die richtigen Hände kommt, einfach nur Freude machen kann. Meine Hochachtung vor der jahrzehntelangen züchterischen Selektion, die diese wunderbaren Pferde hat entstehen lassen!
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Es gibt sie, diese Wetterlagen und Jahreszeiten, in denen Hufabszesse oder Hufprellungen gehäuft vorkommen – Hufschmiede und Tierärzte können ein Lied davon singen. Das Pferd zeigt ziemlich plötzlich eine starke Lahmheit, tritt oft nicht mehr auf den betroffenen Huf auf oder zeigt sich bei Drehung um das betroffene Bein stark fühlig. Häufig ist auch eine Erwärmung von Huf und Fesselgelenk sowie Pulsation festzustellen. Die Ursachen für das gehäufte Auftreten von Hufabszessen sind starke Schwankungen im Feuchtigkeitsmilieu oder aber Traumen – Eisbrocken, Steine oder einfach nur harter Boden. Hufabszesse können am beschlagenen und unbeschlagenen Huf auftreten. Für viele Pferdehalter, deren Pferd aufgrund der Haltungsform mehrere Kilometer am Tag zurücklegt und die ihr Pferd nicht in die Box stellen wollen oder können, ist ein Hufabszess eine echte Herausforderung. Denn zunächst muss der Abszess lokalisiert und bei entsprechender “Reifung” geöffnet werden.
Ein Angussverband macht den Huf weicher und erleichtert dem Tierarzt das Auffinden der entsprechenden Stelle. Inzwischen gibt es auf dem Markt schon einige sehr gute Anguss-Hufschuhe, die wie Gummistiefel aussehen und die Feuchtigkeit halten. Im akuten Lahmheitszustand muss so ein Pferd mit Angussverband natürlich am besten aus der Herde genommen werden. Was aber, wenn der Abszess bereits eröffnet ist und das Pferd eigentlich schon lahmfrei? Ein Hufverband ist gerade dann noch wichtig, um das Eindringen von Schmutz und weiteren Partikeln in den Hufkanal zu verhindern. Der nun trockene Hufverband sollte so sauber wie möglich bleiben und natürlich möglichst mehrere Tage halten, bis das Geschehen ausgeheilt ist. Dazu habe ich hervorragende Erfahrungen mit dem Therapieschuh von EasyBoot gemacht: er ist nicht nur stabil und relativ leicht, sondern gibt auch bei rutschigem Boden oder Schnee durch das leichte Profil noch genügend Halt, ist super leicht anzuziehen, verursacht keine Scheuerstellen, lässt Luft und Feuchtigkeit durch und ist relativ langlebig.
Sehr bewährt haben sich für meine Warmblut-Pferde die Größen 3,4 und 5, da sie je nach Hufgröße das Überziehen über einen dünneren Hufverband ermöglichen und dieser dadurch sehr gut erhalten bleibt. Der Huf ist gut gepolstert und doch geschützt. Die Pferde können sich damit ohne weiteres im befestigten Bereich der Anlage bewegen und evtl. bei guter Witterung damit sogar auf die Koppel gehen. Bei Bedarf kann der Klettverschluss noch zusätzlich mit einem Klebeband verstärkt werden. Ich habe immer einige Modelle im Vorrat, denn da es relativ lange Lieferzeiten gibt, ist man im Notfall dann damit gut beraten.
Gerade jetzt im Übergang zum Vorfrühling nach einem sehr harten Winter mussten wir mit einer Häufung von Hufabszessen klarkommen, und mein Schimmel Liberty hatte in kurzen Abständen zuerst eine Prellung am unbeschlagenen Huf und dann einen Abszess am beschlagenen Huf an der Zehe. Ohne die Schuhe von EasyBoot wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen…
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